Buchwald ist ein Kandidat für Klinsmanns Betreuerteam
Guido Buchwald hat sich selbst als möglicher Co-Trainer von Jürgen Klinsmann bei Bundesliga-Tabellenführer Bayern München ins Gespräch gebracht. "Ich stehe bereit", sagte der frühere Nationalspieler, der als enger Freund Klinsmanns gilt. "Natürlich könnte ich mir das vorstellen, zusammen mit Jürgen beim FC Bayern zu arbeiten!" Der 46-Jährige war im Dezember als Trainer des Zweitliga-13. Alemannia Aachen entlassen worden und ist seitdem ohne Job. Er habe allerdings noch nicht konkret mit Klinsmann über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen, ergänzte Buchwald. Klinsmann hatte bei seiner Vorstellung als künftiger Coach der Münchner betont, er habe bereits einige Namen für den Posten des Co-Trainers im Kopf, wolle diese aber noch nicht nennen. Er müsse sich noch Gedanken machen, wen er in sein "internationales Team" berufen werde.
Vorher über Klinsmanns neuen Job informiert
Buchwald spielte mit Klinsmann bei den Stuttgarter Kickers und war später auch beim VfB Stuttgart sowie in der Nationalmannschaft sein Teamkollege. Gemeinsam wurden sie 1990 in Italien Weltmeister. "Wir sind Freunde, telefonieren regelmäßig. Egal, ob der eine in Japan ist oder der andere gerade in Huntington Beach", sagte Buchwald, der von Klinsmann als einer von Wenigen vorab über den neuen Job seines Kumpels informiert worden war.
Löws Rolle als Vorbild
Wie wichtig der Posten des Co-Trainers für Klinsmann ist, zeigt seine Zeit beim DFB. Denn wenn man über Jürgen Klinsmanns und die Nationalmannschaft spricht, fällt automatisch auch der Name Joachim Löw. Ohne seinen Assistenten "wäre der Erfolg bei der WM nicht möglich gewesen", sagt der ehemalige Bundestrainer selbst. Im taktischen Bereich, so Klinsmann, habe er eine Menge von Löw lernen können. Der Assistent war in Wirklichkeit der Chef im Hintergrund, der Taktiktüftler und Trainingsexperte. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das erst so richtig angekommen, seit Löw die alleinige Verantwortung für die Nationalmannschaft übernommen und das deutsche Team an Stabilität und Spielkultur nochmals hinzu gewonnen hat. Diese Erkenntnis ist auch für Klinsmanns Zukunft beim FC Bayern München von Bedeutung. Denn der 43-Jährige versteht sich mehr als Teamchef, denn als reiner Trainer.
Internationales Trainerteam
Ganz oben auf der Agenda des mächtigsten und kostspieligsten Trainers in der ruhmreichen Bundesliga-Geschichte des deutschen Rekordmeisters steht deshalb die Zusammenstellung eines neuen Betreuerstabes, mit dem er ab dem 1. Juli das Münchner Star-Ensemble zurück an Europas Spitze führen will. "Ich habe ein paar Monate Zeit, um alles richtig durchzuplanen", erklärte Klinsmann. Es wird im Sommer an der Säbener Straße keine Ein-Mann-Schau geben, sondern wie während seiner erfolgreichen Arbeit mit der Nationalmannschaft möchte der ehemalige Bundestrainer auf einen hochkarätigen Expertenstab zurückgreifen können. "Ich werde ein Team aufbauen, das besetzt sein wird mit internationalen Leuten, teilweise Amerikanern, aber auch aus anderen Ländern." Dieses soll "ein Energiefeld aufbauen", so Klinsmann, das den Spielern "sehr viel Spaß machen", sie aber vor allem zu Höchstleistungen antreiben soll. "Ich habe gelernt, wie man mit Spezialisten arbeitet, um das Maximum aus den Spielern herauszukitzeln", sagte Klinsmann selbstbewusst.
Quelle: t-online.de
Löw als Co würde fast noch besser passen, aber nur wenn Deutschland Europameister wird



Vereinspartnerschaften mit dem FC Chelsea London, Borussia Dortmund & Alemannia Aachen.